Surselva, in Disentis statt.


Der Sommer 2022 war warm, manche würden sagen (zu) heiss und sehr trocken. Für die Natur war es daher sicher gut, dass der Regen kam. Aber ernsthaft Petrus, musste genau an unserem GV-Tag das schlechteste Wetter des Sommers sein? Aber ok in Disentis war es dann mit dem Regen doch nicht so schlimm und auf die gute Stimmung hatte das Wetter sowieso keinen Einfluss.
Die diesjährige Generalversammlung fand im Hotel Alpsu statt.

Dieses liegt an der Verzweigung der Passstrassen, welche zum Oberalp-Pass (Abzweigung rechts, aufwärts) und zum Lukmanier-Pass (links, abwärts) führen. Während der GV gibt es wie jedes Jahr ein Programm für die Begleitpersonen. Diese fahren gemeinsam vom Hotel Alpsu nach Disla und besichtigen dort die restaurierte Mühle, die Sennerei und die Sägerei. Nach und nach treffen die Mitglieder und Gäste im Tagungslokal ein und der Präsident kann die GV pünktlich starten. Er übergibt zuerst dem Gemeindepräsidenten von Disentis René Epp das Wort.

Dieser heisst die VBGA-Mitglieder in seiner Gemeinde willkommen. Anschliessend übernahm wieder unser Präsi und er schlägt der Versammlung Urs Morell als bewährten Stimmenzähler vor und dieser wird auch ohne Diskussion gewählt. Mal sehen, wie oft er zum Einsatz kommt. Unser Präsi führt die Versammlung rasch durch die Traktandenliste, denn es gab dazu von den Mitgliedern keine Bemerkungen. Das Protokoll der letzten Versammlung in Zillis, der Tätigkeitsbericht des Präsidenten, die Jahresrechnungen 2020 und 2021 inkl. Revisorenberichte und die Festsetzung des Jahresbeitrages werden ohne Kommentar genehmigt. Vielleicht gibt es bei den Wahlen Bemerkungen? Nein auch hier nicht, es gab keine Kampfwahlen, die bisherigen alten Säcke und die noch fast neuen jungen Damen im Vorstand wurden alle wiedergewählt. Der neue Versammlungsort wird ebenfalls bestimmt (dazu dann am Schluss mehr). Anschliessend an die offiziellen Traktanden sprechen …

… Ursin Fetz, Leiter ZVM Chur (rechts neben ihm sitzt Simon Theus vom Amt für Gemeinden GR) und …

… Urs Stauffer vom Zentralverband öffentliches Personal zur Versammlung. Unser Präsi schliesst die GV mit einer kleinen Verspätung auf den Zeitplan und alle warten gespannt auf das folgende Gastreferat. In der Einladung wurde nicht erwähnt, wer dieses Referat halten wird. In diesem Jahr werden wir wieder mit dem Besuch eines Regierungsrates beert.

Regierungsrat Mario Cavigelli hält ein interessantes Referat über das Thema Wasserkraftstrategie des Kantons Graubünden 2022-2050.

Anschliessend teilt uns der Tätschmeister für den weiteren Verlauf Andri Hendry mit, was als nächstes folgt. Die Begleitpersonen sind unterdessen auch wieder zurück und zusammen gibt es …

… einen kleinen Spaziergang von ca. 3 Minuten …

….zum Kloster. Es gibt ein paar Mitglieder, die mehr als drei Minuten haben, da Sie hier geradeaus zum Haupteingang der Kirche laufen …

… statt diese Abzweigung nach links zu nehmen …

… und bei dieser Pforte einzutreten.

Da das Wetter zu unsicher ist …Viva Signora…

… wird der Apéro um 15.00 Uhr nicht im Klostergarten, sondern in einem Saal des Klosters serviert.



Uuuuui, was ist denn da los? Unser Ehrenmitglied und ehemaliger Präsidente Urs Niederegger sitzt vor einem leeren Glas? Da stellt sich eine Frage: Ist das jetzt schon leer oder war es noch gar nicht gefüllt?

Gegen 16.15 Uhr beginnt die Führung durch das Kloster. Pater Theo trifft ein und wir begeben uns in die …

… grosse Klosterkirche St. Martin, welche in der Zeit von 2016 – 2020 restauriert wurde. Pater Theo erklärt uns unterhaltend aus der Geschichte des Klosters und über die beiden Klostergründer Sigisbert und Placidus. Wir erhalten eine eindrucksvolle Demonstration der Orgel.

Bruder Stefan zeigt uns wie gut er das schwierige Instrument beherrscht.

Es folgt ein Besuch in der Placi-Krypta, in der die Reliquien der beiden Klostergründer Sigisbert und Placidus aufbewahrt werden.

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Hinter einer Glasscheibe erhält man schon einmal einen Blick auf ein Wandstück mit einem kleinen Fenster. Was es wohl damit auf sich hat??


Auf der anderen Seite der Glasscheibe sehen wir dann wohl die Mauern des ersten Klosterbaus und wir lernen, dass hier das Datum 11.07. und die Sonneneinstrahlung und dieses kleine Fenster eine wichtige Rolle spielen. Wer das auch wissen möchte, kann gerne so eine Führung buchen, Pater Theo freut sich auf Besuch.

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Im Hof des Klosters treffen wir noch auf …

… einen alten Beamten. Er kennt wohl das Beamtenmikado noch bestens (wer sich zuerst bewegt, hat verloren😊) Auf der gegenüberliegenden Seite geht es über einen Treppenaufgang ins Klostermuseum.

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Auch hier erhalten wir von Pater Theo zuerst ein paar spezielle Informationen und anschliessend können wir noch das Museum ansehen.

Hier geht es wieder zum Eingang, oder jetzt eben Ausgang. Wir bedanken uns bei Pater Theo für die kurzweilige und interessante Führung durch das Kloster.
Es geht zurück zum Hotel und die Mitglieder können die Zimmer beziehen, sich frisch machen, die Damen nachschminken oder so…

… oder vor dem Hotel …


Um 19.00 Uhr folgt das Nachtessen im Saal des Hotel Alpsu.

Für diejenigen, die nicht dabei waren (ja, ihr dürft es ruhig bereuen =P) sei hier verraten, was sie verpasst haben =P und für diejenigen, die dabei waren ist es eine Erinnerung wie gut das Essen war … njam njam 😊. Das Hotel Alpsu ist gemäss Homepage aufgrund der Stückzahlen von über 120’000 Capuns pro Jahr als «Capuns-Weltmeister» ausgezeichnet worden.

Bei der Menu-Auswahl wurden keine Capuns berücksichtigt, aber wer im Hotel Alpsu ist, darf nicht ohne Capuns rausgehen. Daher gibt es also als Vor-vor-vor-Speise auch noch Capuns, obwohl diese nicht auf dem Menu stehen. Es folgt eine Salatvariation …

… und eine Heusuppe (neue Erkenntnis: Heu ist nicht nur für Kühe… 😊)
Zwischen Suppe und Hauptgang folgt der erste Teil der Unterhaltung. Unser Tätschmeister Andry Hendry hat etwas ausgeheckt aber wie dieser Teil aussieht hat er bisher noch nicht verraten. Kurz vor dem Nachtessen ist Ursin Defuns, Mitglied der Gruppe Furbaz, zu uns gestossen und so lag die Vermutung nahe, dass er beim Unterhaltungsteil eine Rolle spielen könnte.

Und tatsächlich: Andri und Ursin haben eine witzige und musikalische Zeitreise auf die Beine gestellt.

Die Geschichten werden mit viel Musik …

… und Gesang erzählt

Die Verbandsmitglieder erhalten ein kleines Gesangsbüchlein mit den Liedern damit sie mitsingen können.

Nachfolgend gewähren wir einen kleinen Einblick in die musikalische Einlage von Andri und Ursin. Die Mitglieder des VBGA singen kräftig mit … vielleicht nicht immer im richtigen Ton, aber dafür mit viel Freude.

Es folgte der Hauptgang mit einem ordentlichen Stück Fleisch. Man muss nicht fragen, wer das ausgesucht hat 😊. Nach dem feinen Hauptgang folgt der zweite Teil des Unterhaltungsprogrammes mit Andri und Ursin

Vielen Dank für den coolen Auftritt. Unterhaltung ist nicht immer Unterhaltung, aber das war Unterhaltung (ja, auch hier dürfen es diejenigen, die nicht dabei waren, bereuen =P 😊)

Fertig singen, jetzt ist wieder «fooden» angesagt, das verdiente Dessert (sabbersabber) steht bereit.

Bevor der Sturm auf das Dessertbuffet los ging, konnte der Fotograf noch ein paar Fotos machen, denn innerhalb kurzer Zeit war der Sturm erfolgreich und man sah nur noch ein paar Reste. In irgendeiner Form sind nun alle voll. Nach einem gemütlichen Zusammensein gehen die einen Mitglieder nach und nach nach Hause und diejenigen, die in Disentis schlafen gehen ins Näscht, es ist ja unterdessen schon Samstag … wer, wann und ob mit oder ohne Kopfweh aufgestanden ist, wird natürlich nicht verraten.

Danke Disentis für den gelungenen Anlass.
Die nächste GV findet im Jahr 2024 statt und zwar in Bregaglia. Am besten also keine Termine im August 2024 abmachen, damit es dann nichts zu bereuen gibt 😊 Es wäre schön, wenn viele Mitglieder den Weg in den südlichen Teil des Kantons unter die Räder nehmen. Unsere südlichen Kolleginnen und Kollegen müssen sonst immer zu uns in den Norden kommen, jetzt gehen wir einmal zu Ihnen.
